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Andermatt Swiss Alps

Geselliger Genuss – Tipps fürs Käsefondue

Nach einem langen Tag auf der Skipiste gibt es nichts schöneres, als abends mit Familie und Freunden zusammen zu sitzen und ein gemeinsames Essen zu geniessen. Das wohl geselligste Gericht der Schweiz ist das traditionelle Käsefondue.

Fondue, von dem französischen Verb „fondre“ für schmelzen, war schon immer ein beliebtes Gericht der Einheimischen. Seine Wurzeln liegen im 18. Jahrhundert, als Weinanbau und Käseherstellung die Hauptwirtschaftszweige der Schweiz waren. Heute ist Fondue ein traditionelles Gericht in Teilen von Frankreich, Italien und der Schweiz, wobei die Rezepte für Käsefondue in jeder Region variieren. In Andermatt setzt sich die traditionelle Kombination von Greyerzer und Emmentaler durch.

Swiss fondue - image via Flickr by Simon BonaventureFondue set - image via Flickr by kochtopf
So sehr sich die Rezepte der verschiedenen Regionen unterscheiden mögen, so ist doch die Zubereitung des Käsefondues stets gleich: Zuerst wird der Keramiktopf, auch „caquelon“ genannt, mit einer Knoblauchzehe eingerieben, danach werden meist zwei Käsesorten gemeinsam geschmolzen. Dazu gibt man je nach Belieben entweder etwas trockenen Weisswein oder Kirschwasser. Der Inhalt des Topfes wird dann auf einem Stövchen, auch „réchaud“ genannt, warmgehalten. Mit Fonduegabeln können jetzt mundgerechte Brotstückchen, aber auch Fleisch oder Gemüse, in den geschmolzenen Käse getaucht werden. Dazu schmeckt am besten ein trockener Weisswein, wie beispielsweise der Schweizer Chasselas. Ein Video zeigt hier die traditionelle Zubereitung des Fondues.

Abwandlungen des ursprünglichen Käsefondues gibt es zahlreiche, wie beispielsweise ein Käsefondue mit Roquefort, Brie oder sogar Schafskäse für den mediterranen Geschmack.

Fondue - image via Flickr by hirotomo

Unser Insidertipp: Wer sich die Vorbereitungen des Käsefondues lieber sparen möchte, kann es sich im Andermatter Restaurant Ochsen servieren lassen. Auch hier gilt natürlich, dass es in einer gemütlichen Runde mit mehreren Personen am besten schmeckt.

Für alle, die sich mit Schweizer Bräuchen und Traditionen nicht allzu gut auskennen, noch ein paar wichtige Hinweise: Rund um das Käsefondue gibt es weit verbreitete Rituale und Aberglaube. So lautet beispielsweise der Schweizer Brauch, dass jeder Mann, der sein Brotstück im Topf verliert, eine Runde Getränke ausgeben muss. Verliert jedoch eine Frau das Brotstück, muss sie einen Mann ihrer Wahl küssen. In einigen Regionen ist es auch üblich, nach Verlieren des Brotes aufzustehen und ein Lied zum Besten zu geben. Ein weiteres Ritual gilt der Käsekruste, auch „La Religieuse“ oder „die Nonne“ genannt, die sich nach dem Fondue auf dem Boden des Topfes bildet. Die Kruste ist nicht nur eine Delikatesse, sondern auch die Belohnung, nachdem man es gemeinsam geschafft hat, den geschmolzenen Käse komplett zu verspeisen. Am Ende des Abends wird dann die Kruste in geselliger Runde gegessen.

2 Kommentare

  1. werner wunderle

    habe heute einen ausführlichen Bericht in der Süddeutschen Zeitung gelesen, auch den Artikel über Bernhard Russi. Grossartige Sache, bin gespannt wie sich das Ganze letztlich presntiert. Freundliche Grüsse Werner Wunderle Freiburg im Breisgau

    • Andermatt Swiss Alps

      Lieber Herr Wunderle,

      vielen Dank für Ihren Kommentar!
      Wir freuen uns sehr über Ihr positives Feedback. Weitere Neuigkeiten zu Andermatt Swiss Alps finden Sie täglich auf unserem Blog.

      Beste Grüße,

      das Team von Making of Andermatt

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