Skip to navigation (Press Enter) Skip to main content (Press Enter)
Andermatt Swiss Alps

Was macht ein Greenkeeper im Winter?

Der erste Schnee ist gefallen. Und damit geht der Golfplatz  in den Winterschlaf. Trotzdem ist für die Greenkeeper noch nicht Winterpause angesagt. Aktuell pflegt das Team vom Andermatter Head Greenkeeper Daniel Speer Geräte und Maschinen, bevor diese eingewintert werden. Mehrheitlich steht Daniel Speers Crew in einem saisonalen Arbeitsverhältnis, welches von Anfang Mai bis Ende November dauert.

Doch was kommt dann? Wir haben bei unseren Greenkeepern nachgefragt: „Ferien“, ist die Antwort einstimmig, denn während der Golfsaison gebe es oft keine Möglichkeit. Den ganzen Winter über Ferien machen, liegt dann aber doch nicht drin. Die meisten Greenkeeper gehen wieder ihrem erlernten Beruf nach oder nehmen eine weitere Saisonstelle an. Zwei Greenkeeper von Andermatt Swiss Alps AG verraten, was sie während der kühlen Jahreszeit beruflich machen.

Golfplatz Andermatt Spuren von Arbeit  Golfplatz Andermatt Dämmerung

 

Grüner Arbeitsplatz wird weiss

„Bei meinem Beruf muss man die Natur lieben“, sagt Greenkeeper Patrik Steffen. Er ist Mitglied des fünfköpfigen Teams auf dem Golfplatz von Andermatt Swiss Alps. Patrik liebt nebst dem Arbeiten in der freien Natur insbesondere den Umgang mit Maschinen. So liegt es nahe, dass er auch im Winter hinter dem Steuer sitzt: Den wendigen Greenkeeper-Zweisitzer tauscht er dann aber aus mit einem schweren Pistenbully und präpariert auf dem Gemsstock die legendären Abfahrtspisten. Damit geht für ihn ein „Bubentraum in Erfüllung“, wie der 24-Jährige mit strahlenden Augen sagt. Als gelernter Landwirt lenkte er schon früher unterschiedliche Fahrzeuge wie Traktoren und Mähdrescher, aber er betont: „Ein Pistenbully zu steuern, das ist etwas sehr Spezielles.“

 

 

Pistenbully in Aktion Gemsstock  Golfmäher v2

Glühbirnen wechseln statt Rasen mähen

Einer der sich über die von Patrik perfekt präparierten Pisten besonders freut, ist sein Greenkeeper-Kollege Jan Bonetti. Anders als Patrik tauscht der gebürtige Andermatter im Winter nämlich den Rasenmäher mit dem Schraubenzieher aus und arbeitet wieder auf seinem angestammten Beruf als Elektroinstallateur. „Hier habe ich geregelte Arbeitszeiten. Als passionierter Skifahrer weiss ich dies zu schätzen.“ Wenn Patrik am Wochenende seiner Arbeit nachgeht, geniesst Jan die breiten Pisten auf dem Gemsstock und den Ausblick auf „seinen“ schneebedeckten Golfplatz.

Geht der Schnee in den Bergen zurück, startet im Tal die Golfsaison. Dann bestimmen die Begriffe wie Mähen, Topdressing, Löcher und Fahnensetzen wieder den Arbeitsalltag von Patrik, Jan und ihren Greenkeeper-Kollegen.

 

1 Kommentar

  1. Joachim B

    Ich kenne auch einen Greenkeeper, der im Winter dann wieder dort vor Ort ist und die nächste Saisonstelle beginnt. Da arbeitet er in der Gastronomie. Das geht wahrscheinlich aber auch nur ohne Familie. Er meinte, dass er sich gelegentlich auch auf dem einen oder anderen Stellenportal rumtreibt um andere Arbeit in der Schweiz zu finden. Aber auch wenn es nur eine von vielen Saisonstellen, vom Golfplatz kommt er nicht los. Gruss Joachim

Neuen Kommentar schreiben

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus.