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Andermatt Swiss Alps

Spuren im Schnee

Wer „Skilehrer“ hört, denkt an Pulverschnee, Sonne und gemütliche Pausen an der Schneebar. Oder, wer schon etwas länger Wintersport macht, kennt vielleicht noch den legendären Schürzenjäger „Gigi von Arosa“. Sonnengebräunte Gesichter haben die neuen Leiter der Schneesportschule in Andermatt, Marco Arnold (rechts im Bild) und Daniel Brand, auch, „aber die Zeiten von Gigi sind definitiv vorbei“, bestätigen beide lachend. „Der Beruf als Skilehrer hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Früher war der Skitag am Abend noch nicht zu Ende, sondern wurde mit einer Party beim Après Ski fortgesetzt. Heute geht der Gast vielfach ins Wellness“, sagt Marco Arnold. „Und trotzdem sind wir nicht nur da, um den Gästen das Skifahren beizubringen. Wir sind eigentlich die Botschafter der Region. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass wir ihnen das einzigartige Panorama auf dem Gemsstock zeigen. Oder einen Tagesausflug nach Sedrun unternehmen“, fügt Daniel Brand an und meint mit einem Zwinkern in den Augen: „Und Aprés Ski kommt trotzdem nicht zu kurz.“

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Die beiden Urner können je auf elf Jahre Berufserfahrung als Skilehrer und Ausbildungsleiter zurückblicken. Ihre Sporen haben sie aber in Davos abverdient. „Mit 20 Jahren wollte ich nicht unbedingt zuhause als Skilehrer arbeiten“, erklärt Daniel Brand. „Aber vor einem Jahr war dann die Zeit reif. Wir haben das Projekt Andermatt Swiss Alps und die Pläne der SkiArena Andermatt-Sedrun von Anfang an verfolgt und beschlossen, dass wir zurück in die Heimat kommen.“ Die beiden Cousins waren schon als Buben zusammen auf den Skis unterwegs. Als die Schneesportschule Andermatt eine neue Leitung suchte, war das ihre Chance. Zusammen mit den 15 Fest- und ca. 15 Teilzeitangestellten machen sie aus Anfängern auf den sonnigen Pisten vom Nätschen sichere Skifahrer, die sich auf die steilen Hänge am schwarzen Diamanten, dem Gemsstock wagen.

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So divers das Skigebiet von Andermatt ist, so unterschiedlich sind auch die Gäste. „Nur ein guter Skilehrer merkt, was der Gast will“, sagt Marco Arnold. „Die einen möchten gerne eher gemütlich fahren und auch immer wieder plaudern, und die anderen sind interessiert daran, möglichst viel von der Technik und unserem Know-how zu profitieren. Auf das muss man sich einstellen können.“ Und darin besteht auch die grösste Herausforderung des Jobs. In all den Jahren, die Marco Arnold und Daniel Brand schon mit Gästen unterwegs sind, habe sie schon sehr viel erlebt. Doch auf die Frage nach einer Anekdote lachen beide nur. „Beim Pfarrer gibt es das Beichtgeheimnis, wir haben das Skilehrergeheimnis.“

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