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Andermatt Swiss Alps

Wirkt sich die „Eurokrise“ auch in Andermatt aus?

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Seit die Schweizer Notenbank Mitte Januar den Euro-Mindestkurs aufgehoben hat, nimmt die Diskussion um die Währungssituation kein Ende. Dass sich auch die Andermatt Swiss Alps AG mit diesem Thema beschäftigt liegt auf der Hand. Christof Birkhofer, Head Real Estate, meint dazu: „Die Mindestkursaufhebung hatte für die Mehrheit unserer Kunden keine Auswirkungen, da sie in Schweizer Franken oder in Drittwährungen rechnen. Nur jeder fünfte unserer Kunden stammt aus dem Euro-Raum. Bei ihnen zeigt es sich aber, dass sich der Schock schnell wieder gelegt hat. Die Investition in eine Immobilie ist nach wie vor eine sichere Geldanlage, dort ist auch das Risiko der Währung nicht so hoch“. Trotzdem hat auch die Andermatt Swiss Alps AG eine Sofortmassnahme getroffen: „Wir haben uns mit dem Banken zusammengesetzt, um eine möglichst hohe Quote für die Fremdfinanzierung zu ermöglichen. Das heisst konkret, dass auch ein Käufer seine Andermatter Immobilie bei lokalen Banken, also in Schweizer Franken, bis zu 60 % des Kaufbetrags fremdfinanzieren kann – selbst als Zweitwohnung und mit Erstwohnsitz im Ausland.“ Somit ist die Auswirkung der Aufhebung des Euro-Mindestkurses relativ gering. „Wenn wir davon ausgehen, dass dann lediglich die 40 % des gesamten Betrags dem Wechselkursrisiko unterliegen, dann macht die Differenz zu vorher noch 5 % – 6 % aus. Und natürlich berücksichtigen wir die Situation der Kunden individuell.“

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Die Diversifizierung der Finanzierung ist eine Möglichkeit. Andererseits gibt es die zusätzliche Option, wenn die Immobilie fertiggestellt ist, mit der Vermietung Erträge zu erzielen. Die Zinsen oder auch die Mieteinnahmen werden in Schweizer Franken abgerechnet. „Dadurch kann ein weiterer Aufbau an Vermögens-Substanz – wenn man es so nennen will – gewährleistet werden.“ Christof Birkhofer ist überzeugt, dass sich eine Investition in Immobilien sicher rechnet: „Gerade wenn man sein Geld sinnvoll anlegen will und auch langfristig denkt, lohnt es sich Eigentum zu kaufen. Im Hinblick auf eine mögliche Inflation ist dies eine vorteilhafte Investition.“

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Nichts desto trotz ist zurzeit von Personen aus dem Euroraum eine gewisse Zurückhaltung zu spüren. Doch Christof Birkhofer beobachtet gleichzeitig einen neuen Trend: „Der Währungsschock steckt natürlich bei allen noch etwas in den Knochen. Auf der anderen Seite hat sich die Nachfrage im Inland, dank der attraktiven Verzinsung, verstärkt.“

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