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Andermatt Swiss Alps

Der lange Weg zum Baustart in der SkiArena

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Jahrelang wurde intensiv geplant, und nun liegt sie endlich vor: die rechtskräftige Genehmigung für den Bau der ersten Sesselbahn im Rahmen des Projekts „Skigebietsverbindung“ der SkiArena Andermatt-Sedrun. Am Gemsstock erfolgte vor knapp einer Woche der Spatenstich für die erste Sechsersesselbahn. Dr. Peter Furger, Gesamtprojektleiter, ist erfreut, dass es endlich losgehen kann: „Für mich ist es tatsächlich ein Freudentag. Wir haben in den letzten Jahren mit Hochdruck an den Plänen gearbeitet und uns den diversen Herausforderungen gestellt, damit wir jetzt mit dem Projekt starten können.“

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Für den Ausbau eines Skigebiets mit diesem Ausmass müssen sich neben Bund, Kanton und den Gemeinden auch die Naturschutzorganisationen an den runden Tisch setzen. Zusammen wurde gründlich diskutiert, wie ein tolles Skigebiet entstehen kann, ohne dabei auf Kosten der Natur zu arbeiten. „Einen Kompromiss, den wir gefunden haben, ist zum Beispiel, dass die Gebiete Tgombras und Unteralptal unter Naturschutz gestellt werden.“

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Jedes Detail wird genau unter die Lupe genommen und alles wird dokumentiert. „Als Beispiel wurde bei der Gurschen-Gurschengrat Sesselbahn festgehalten, dass beim Rückbau alter Anlagen der Boden um die Fundamente zu prüfen ist und je nach Ergebnis abgetragen und auf eine Deponie ausgeflogen werden muss. Oder dass Installationsplätze nicht in der Nähe von Oberflächengewässern liegen dürfen und so weiter. Wir haben auch diverse Studien in Auftrag gegeben, um sicherzustellen, dass die Fauna keinen Schaden nimmt; zum Beispiel solche zum Schutz der Tagfalter, Heuschrecken und Reptilien.“

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Zirka 1‘500 solche Auflagen und Massnahmen müssen im Rahmen des Baus der verschiedenen Anlagen berücksichtigt und umgesetzt werden. „Jedes Teilprojekt wird vom BAV in einem rollenden Prozess geprüft. Diese Umsetzung ist Teil des zeitaufwendigen und komplexen Gesamtbewilligungsverfahrens für die SkiArena Andermatt-Sedrun, welches so in der Schweiz zum ersten Mal angewendet wird“, erklärt Peter Furger.
Der Endausbau der SkiArena Andermatt Sedrun umfasst den Bau von insgesamt 14 Transportanlagen. Davon werden 10 Anlagen in der ersten und 4 Anlagen in der zweiten Etappe erstellt.

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