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Andermatt Swiss Alps

„Eine Spitzenleistung des Helikopterpiloten“

Dass ein zweimotoriger Schwerlasthelikopter vom Typ Kamov über Andermatt kreist, kommt nicht sehr häufig vor. Der Bau der 6-er Sesselbahn am Gemsstock lässt jedoch nicht viele Alternativen zu. Das Gelände ist steil, und es bestehen keine Zufahrtsstrassen. Zu diesem Spektakel haben wir deshalb ein paar Medienschaffende eingeladen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Brian Gottschalk ist Kameramann und im Auftrag vom Schweizer Radio und Fernsehen vor Ort. „Man kann heute wirklich nicht viel falsch machen. Der rote Helikopter vor dem blauen Himmel, der gewählte Standort, die luftigen Arbeitsplätze der Seilbahnbauer – das gibt tolle Bilder“, mit diesen Worten beugt er sich wieder über den Sucher seiner Kamera.

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Der Kamov bringt unermüdlich ein tonnenschweres Teil nach dem anderen, während die Seilbahnbauer der Firma Garaventa routiniert in schwindelerregender Höhe, aber mit ruhiger Sicherheit, ihre Arbeiten erledigen. Mit den seitlich befestigten Leitseilen ziehen sie die Lasten an den richtigen Ort um sie festzumachen. In dieser Zeit schwebt der Helikopter über ihnen praktisch still. Urs Roos, technischer Leiter der SkiArena Andermatt-Sedrun erklärt: „Das sind heikle Manöver und sie fordern den Piloten wie auch die Montagecrew. Da ist gutes Teamwork gefragt.“ Masten, Teile der Talstation, Rollenbatterien – unermüdlich erscheint der grosse Helikopter über der Krete, die uns den Blick nach Hospental verwehrt. Rund 70-mal fliegt er wieder zurück zum Installationsplatz hinter Hospental, um weiteres Material für die Sesselbahn zu bringen. Insgesamt sind es ungefähr 210 Tonnen.

Rollen und Co2_blog Bauarbeiter mit Resort2a_blog

Nach zwei Stunden ist die Zeit unseres Besuchs verstrichen, und unser „Taxi“ nach unten kommt angeflogen. Die Journalisten sind zufrieden mit der Vielzahl an Bildern, die sie machen konnten. Und der Flug zurück nach Andermatt war dann – wenigstens für die meisten – ein weiteres Highlight. Der Pilot war guter Laune und gestaltete die drei Minuten bis ins Tal wie einen wilden Ritt auf einer Achterbahn. „Ich hätte noch ein bisschen länger so fliegen können“, „Das war ein toller Flug nach unten“ oder „Schade war es so schnell vorbei“ waren die Kommentare der Medienschaffenden.

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