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Andermatt Swiss Alps

Alles begann mit Fried Rice

Andre-Jaeger in der Küche_titel

“Meine Art zu kochen war zu Beginn ein gutes Heilmittel gegen mein grosses Heimweh nach Hongkong und seiner Asiatischen Küche.“ Der Spitzenkoch André Jaeger hat aus seiner Not eine Tugend gemacht und eine Art zu kochen entwickelt, die damals in der Schweiz noch unbekannt war. Der Grundstein dafür wurde in seinen jungen Jahren gelegt: Nach seiner Lehre als Koch, dem Besuch der Hotelfachschule und der Ausbildung zum Offizier wird André Jaeger die Schweiz und sogar Europa zu klein. Er bewirbt sich in den USA und Hongkong und beginnt kurze Zeit später im Peninsula Hotel in Hongkong zu arbeiten. Durch eine glückliche Fügung wird er dort mit nur gerade 24 Jahren Food und Beverage Manager. Zwar ist ihm die asiatische Welt zu Beginn fern, und er sehnt sich nach frischen Forellen und Nüsslisalat. „Ich erinnere mich noch gut, als ich das erste Mal einen gedämpften Fisch mit Koriander gegessen habe. Für meinen Gaumen hat das damals nach einem alten Waschlappen geschmeckt.“ Doch die fünf Jahre Hongkong haben André Jaeger mehr geprägt, als ihm bewusst war.

Zurück in der Schweiz übernimmt er als Wirt und Gastgeber das Restaurant „Fischerzunft“ Schaffhausen von seinen Eltern. „Es war eine schwierige Zeit. Es war mir alles zu eng, und am liebsten hätte ich meine Koffer wieder gepackt und wäre gegangen. Jetzt hatte ich Heimweh nach Hongkong.“ Aus Nostalgie kocht er nach einem langen Abend im Restaurant für seine Frau und sich Fried Rice. Rückblickend war das der Startschuss zu einer experimentellen, asiatisch inspirierten Küche. „Für die Schweizer war das eine neue Welt. Es gab allenfalls in grossen Städten wie Genf oder Zürich ein asiatisches Restaurant. Einige meiner Freunde und Kollegen nannten mich einen Spinner und prophezeiten mir, dass ich damit keinen Erfolg haben werde.“ Doch es kam anders. André Jaeger wechselte von der Gaststube wieder in die Küche und gab sich seiner Passion hin. Und immer wieder flog er nach Hongkong zurück um Neues zu lernen, das er dann in seinen Menüs umsetzte.

Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten. Die Fischerzunft wurde zum Magnet für neugierige Gäste und ambitionierte Mitarbeiter. 1988 wurde André Jaeger zum ersten Mal von Gault-Millau zum Koch des Jahres gewählt, weitere Auszeichnungen folgten. „Und das alles, weil ich einfach gemacht habe, was mein Herz – und mein Gaumen – wollte. Für mich ist die Fusion von Ost und West weit mehr als nur ein Gericht, es ist eine Lebensphilosophie. Ich nenne sie die «Cuisine du Bonheur».“ Die damals neue Küche von André Jaeger hat Schule gemacht. Auch im The Chedi Andermatt setzt man beispielsweise auf diese Kombination von lokalen Spezialitäten mit asiatischem Flair. Die „Fischerzunft“ war bis zu ihrer Schliessung im Juni des letzten Jahres eine der besten Adressen der Schweiz. André Jaeger ist auch weiterhin ein vielgefragter Botschafter für diese kulinarische Philosophie. Und so bekommt das The Chedi Andermatt in den nächsten Tagen prominente Unterstützung: André Jaeger lässt vom 30. März bis am 2. April in der intimen Atmosphäre des „The Japanese Restaurant“ seine «Cuisine du Bonheur» aufleben.

Wer die kulinarischen Höhenflüge des Ausnahmekochs André Jaeger selber miterleben möchte, sollte auf jeden Fall einen Tisch reservieren – entweder unter der Nummer 041 888 74 77 oder per Email reservations@chediandermatt.com.

1 Kommentar

  1. Alfons

    Viel Spass im Chedi auch Gruesse an Dietmar

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