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Andermatt Swiss Alps

Von Alpenrosen, Arven und Vogelbeeren

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Kaum ist der Schnee geschmolzen, erwacht die Natur in Andermatt. Vor zwei Jahren wurden die Flächen um die Apartmenthäuser mit einer Wildblumen-Mischung begrünt, jetzt zeigt sich die Artenvielfalt.

Sandro Danioth, Leiter Logistik der Andermatt Swiss Alps, ist unter anderem zuständig für die Bepflanzung im gesamten Tourismusresort. „Die Mischung, die wir verwendet haben, passt perfekt zur Lage von Andermatt. Die Wiesen fügen sich ins natürliche Bild ein.“

Rund um das neue Golf-Clubhaus gibt es noch etwas mehr zu tun. Neben den Wiesen, die angesät werden, werden auch Bäume und Sträucher gepflanzt. „Für die Bestockung nehmen wir Pflanzen die hier heimisch sind und dadurch dem Klima in dieser Höhenlage bestehen können. Die grösste Herausforderung sind die ersten zwei bis drei Jahre. Da brauchen die Bäume und Sträucher viel Pflege.“ Wenn die Pflanzen angeliefert werden, sind die Wurzeln auf die Grösse des Topfs limitiert. In der freien Natur müssen sie zuerst Zeit haben, die Wurzeln auszubreiten und Fuss zu fassen. „Hier in Andermatt eignen sich zum Beispiel Rottannen, Arven, Weiden oder Bergföhren. Bei den Büschen nehmen wir Berberitzen, Sanddorn, Alpen-Heckenkirschen oder Vogelbeeren. Und natürlich darf auch die Alpenrose nicht fehlen. Wo es ein bisschen geschützter ist, pflanzen wir auch Birken und Ahorn.“

Eine spezielle Augenweide sind die so genannten Sickermulden beim Parkplatz des Andermatt Swiss Alps Golf Course. „Diese Mulden dienen der natürlichen Entwässerung des Parkplatzes. Wo der Innenteil aus Steinen aufhört, haben wir Blumenrasen angesät. Und wenn etwas mehr Platz vorhanden ist ein paar Weidebäume.“ Durch den langen Winter – der letzte Schneefall liegt noch nicht lange zurück – lässt der Frühling noch etwas auf sich warten. „Man darf nicht vergessen, wir sind auf fast 1‘500 m ü. M. Die Natur ist noch nicht so weit, wie im Unterland. Wenn unser Frühling anfängt, wachsen die Pflanzen umso schneller. Darum ist es wichtig, dass wir zum Bepflanzen das richtige „Wetterzeitfenster“ erwischen.“

Bei den Apartmenthäusern konnten sich die Pflanzen bereits an den Standort gewöhnen. „Wir haben alle Bäume und Sträucher gut aus dem Winter gebracht. Bald können die Pflanzen hier ihrem natürlichen Lauf überlassen werden. Die Wurzeln haben sich ausgebreitet und sie sind stark genug, dass sie ohne unsere Hilfe überleben können.“ Sandro Danioth und sein Team sind aber trotzdem noch gefragt. Sie kümmern sich das ganze Jahr darum, dass die Besitzer und Mieter der Apartments eine erfreuliche Aussicht haben.

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