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Andermatt Swiss Alps

Ungewöhnliche Garage für die Golf Cars

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Als erster Golfplatz der Schweiz hat der Andermatt Swiss Alps Golf Course die angesagten Garia Golf Cars bekommen. Zehn Stück von diesen multifunktionalen Flitzern stehen den Golfern zur Verfügung. Bei einer so exklusiven Flotte darf auch die richtige Unterkunft nicht fehlen.

Unmittelbar neben dem Golf-Clubhaus steht ein rund 100-jähriger Stall. Es war ein Anliegen von Samih Sawiris, dass dieser nicht einfach abgerissen werde. Viele Idee und Pläne lagen auf dem Tisch, was mit dem Gebäude geschehen könnte. Basierend auf den Erfahrungen aus dem Pre-Opening-Betrieb wurde in diesem Frühjahr nun entschieden, den Stall zum so genannten «Back-Shop» umzufunktionieren, bzw. auszubauen. Urs Herger, Projektleiter Planning und Construction der Andermatt Swiss Alps AG, hat sich dem Projekt angenommen und den alten Stall in ein charmantes Gebäude zur Aufbewahrung von Golf-Equipment, Miet-Trolleys und der oben genannten Golf Cars umfunktioniert. Zusätzlich wurde im Untergeschoss noch eine kleine Werkstatt installiert.

Hand in Hand haben die Arbeiter den Wettlauf gegen die Zeit in Angriff genommen. «Eine Herausforderung war ohne Zweifel die kurze (Um-)Bauzeit. Wir haben im April angefangen und mussten zur offiziellen Eröffnung am 25. Juni fertig sein. Das hat uns einiges an Koordination und Logistik abverlangt.» Auf den ersten Blick wirkt der umgebaute Stall etwas unproportioniert. Das liegt aber daran, dass das Gelände rundherum rund 1,5 bis 2 m angehoben wurde. «Um nicht später mit der (Erd-)Feuchte von aussen ein Problem zu haben, wurde im UG eine wasserdichte Betonwanne eingebaut. Wir haben auch die Raumaufteilung geändert, eine neue Zwischendecke eingezogen und das Dach mit einer statisch genügenden Konstruktion neu abgefangen. Um die Ausstrahlung des alten Stalls beizubehalten, sind im Gebäudeinneren die originale, behauene Holzriegelkonstruktion sowie die Dachpfetten aus Rundhölzern sichtbar. Die äussere Holzbrettfassade wurde dagegen ersetzt. Ausgewählt haben wir dafür Douglasie-Bretter im Lerchenlook.»

Eine weitere Besonderheit des Back-Shops ist die komplexe Stromversorgung. «Die zehn Golf Cars sowie viele der Hand-Trolleys laufen mit Elektromotoren. Da wir nicht alle Akkus gleichzeitig aufladen möchten, mussten wir die Steckdosen mit einer Zeitschaltuhr so schalten, dass wir zwar nicht alle Steckdosen gleichzeitig bedienen können, aber trotzdem in der Nacht alle Akkus genügend aufgeladen werden. Diese Lösung ist sehr wirtschaftlich, und wir mussten nicht einen überdimensionierten, teuren Trafo installieren». Der neue, alte Back-Shop wird rege benützt. Und wo früher Heu gelagert wurde und Kühe genächtigt haben, stehen heute zehn smarte Golf Cars.

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